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Skulpturen & Plastiken

Gipsmodelle und Atelierabgüsse

Arbeitsmodelle, Abgüsse und Entwürfe aus Bildhauerateliers und Akademien.

Gips war das Arbeitsmaterial der Bildhauer: Modelle für Steinarbeiten und Bronzegüsse, Abgüsse fertiger Werke, Studienabgüsse nach der Antike und Entwürfe für Wettbewerbe. Viele Ateliers bewahrten ihre Modelle über Jahrzehnte auf, nach dem Tod der Bildhauer kamen sie in Familienbesitz oder auf den Dachboden. Akademien und Kunstgewerbeschulen besaßen große Abgusssammlungen nach antiken und mittelalterlichen Vorbildern. Gipsmodelle tragen oft Punktiermarken für die Übertragung in Stein oder Spuren von Formnähten, an denen sich die Arbeitsweise ablesen lässt.

Gipsmodelle bekannter Bildhauer zu ausgeführten Werken sind für Museen und Sammler interessant, besonders mit Atelierherkunft und Dokumentation. Anonyme Abgüsse nach antiken Statuen und Reliefs haben vor allem dekorativen Wert. Bewertet werden Zuordnung, Größe, Erhaltung und Oberfläche; bemalte oder patinierte Gipse imitieren oft Bronze oder Terrakotta. Gips ist bruch- und feuchtigkeitsempfindlich, Transport und Lagerung erfordern Polsterung. Stempel von Abgussanstalten wie der Gipsformerei Berlin belegen die Herkunft.

Woran man es erkennt

  • Punktiermarken
  • Atelierherkunft
  • Patinierte Gipse
  • Stempel von Abgussanstalten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.