Gebet- und Gesangbücher
Gebetbücher, Gesangbücher, Messbücher und Andachtsbücher, oft mit Einband aus Silber, Samt oder Elfenbeinersatz.
Gebet- und Gesangbücher gehörten in jeden katholischen und evangelischen Haushalt. Sie wurden zur Erstkommunion, Firmung und Hochzeit verschenkt und oft prachtvoll gebunden: in Samt mit Silberbeschlägen, in Leder mit Goldprägung, mit Schließen aus Silber oder vergoldetem Messing, mit Einlagen aus Perlmutt oder Zelluloid. Im Biedermeier waren kleine Gebetbücher mit Silberfiligran beliebt, die in einer Rocktasche oder einem Ridikül Platz fanden. Gesangbücher enthalten Lieder mit oder ohne Noten, manche mit eingebundenen Familienchroniken auf den Vorsatzblättern.
Der Wert liegt meist im Einband. Silbereinbände und Beschläge werden nach Punze, Arbeit und Gewicht bewertet, Gebetbücher in Samt oder Leder nach Ausführung und Erhaltung. Gedruckte Gebetbücher des 19. und 20. Jahrhunderts ohne besonderen Einband sind häufig und gering bewertet, frühe Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts gesucht. Familienchroniken mit Geburts-, Hochzeits- und Sterbedaten interessieren Familienforscher. Wir unterscheiden echtes Silber von versilbertem Metall.
Woran man es erkennt
- Silbereinbände und Filigran
- Samteinbände mit Beschlägen
- Schließen aus Silber
- Frühe Gesangbücher
- Familienchroniken auf Vorsatzblättern
Gebet- und Gesangbücher verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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