Manufaktur: Spielzeug & Modellbahn
Piatnik
Wien, seit 1824
Wiener Spielkartenfabrik, auf eine 1824 gegründete Werkstatt zurückgehend, mit Tarock-, Doppeldeutschen und Bridgekarten sowie Gesellschaftsspielen.
Der Kartenmaler Anton Moser gründete 1824 in Wien eine Spielkartenwerkstatt. Ferdinand Piatnik übernahm sie 1843 und führte sie als Ferd. Piatnik & Söhne zu einer der großen Spielkartenfabriken Europas. Seit dem späten 19. Jahrhundert hat die Firma ihren Sitz an der Hütteldorfer Straße in Penzing. Piatnik druckte Karten für das österreichische Tarock, Doppeldeutsche und französische Blätter, Patience- und Bridgekarten, später auch Gesellschaftsspiele und Puzzles. Das Unternehmen ist bis heute in Familienbesitz.
Gesucht sind Tarockkarten des 19. Jahrhunderts mit handkolorierten oder lithografierten Bildern, frühe Ausgaben des Industrie-und-Glück-Tarocks, Karten mit Wiener Ansichten und Trachtenmotiven, Wahrsagekarten, Werbekarten für Firmen, Spielkarten in Originalschachteln mit Steuermarke und Kartensets aus der Zeit der Monarchie. Frühe Gesellschaftsspiele, Quartette und Kinderkartenspiele bilden ein eigenes Gebiet. Ungebrauchte, vollständige Spiele sind seltener als abgespielte. Druckbogen, Probedrucke und Musterkarten aus der Fabrik sind ebenso gesucht wie Karten mit seltenen Wiener Werbeaufdrucken.
Piatnik-Karten tragen den Firmennamen auf einer der Karten oder auf der Schachtel, ältere Blätter auch Steuerstempel, die bei der Datierung helfen. Wir zählen die Karten nach, prüfen Ecken, Kanten und Rückseiten und unterscheiden Erstausgaben von Nachdrucken. Viele historische Motive wurden später als Faksimile neu aufgelegt; Papierqualität, Druckbild und Schachtel trennen sie von Originalen. Fehlende Karten mindern den Wert eines Spiels erheblich, auch wenn das Blatt sonst gut erhalten ist.
Entwerfer & Personen
- Anton Moser
- Ferdinand Piatnik
Piatnik verkaufen: in allen 23 Bezirken
Gold markiert sind Bezirke mit belegtem Bezug.
Ebenfalls: Spielzeug & Modellbahn
- Anker-Steinbaukastenseit 1880
- Armand Marseilleab 1885
- Gebrüder Bing1863/64–1932
- Corgiseit 1956
- Dinky Toys1934–1979
- Distlerum 1900–1962
- Elastolin1904–1983
- Ernst Paul Lehmann Patentwerkseit 1881
- Fleischmannseit 1887
- Hornbyseit 1920 (Bahnen)
- K. Arnold & Co.seit 1906
- Kämmer & Reinhardtab 1886
- Karl Bub1851–1966
- Käthe Kruseseit 1911
- Kleinbahnseit 1947
- LGBseit 1968
- Liliputseit 1947
- Lineolab 1906
- Märklinseit 1859
- Matadorab 1901
- Matchboxseit 1953
- Meccanoseit 1901
- Rocoseit 1960
- Schildkrötseit 1873, Puppen ab 1896
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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