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Spielzeug, Puppen & Modellbahnen

Metallbaukästen

Baukästen aus gelochten Metallstreifen, Schrauben und Muttern, mit denen Kinder seit 1901 Kräne, Brücken und Fahrzeuge konstruierten.

Frank Hornby ließ 1901 in Liverpool ein System aus gelochten Metallstreifen patentieren, das er als Mechanics Made Easy und ab 1907 unter dem Namen Meccano verkaufte. Märklin brachte einen eigenen Metallbaukasten heraus, ebenso Trix und zahlreiche kleinere Firmen. Elektromotoren, Uhrwerke, Zahnräder und Anleitungshefte mit Modellen von Riesenrädern, Kränen und Lastwagen ergänzten die Kästen. Die Teile wurden zunächst vernickelt, später farbig lackiert, was die Datierung eines Bestands erleichtert. Die Kästen trugen Nummern, die ihre Größe innerhalb des Systems angaben.

Gesammelt werden vollständige Kästen mit Einlegeplan, frühe vernickelte Teile, Motoren und Sonderkästen für Flugzeuge oder Autos. Rost an Schrauben und Lochstreifen ist häufig; lose Teile in großer Menge haben eher Bastlerwert, Kästen mit Originalordnung Sammlerwert. Anleitungshefte und Kataloge belegen die Ausgabe und gehören zum Kasten. Ein erhaltener Deckel mit Bildetikett steigert das Interesse deutlich. Lose Teile in Zigarrenkisten werden nach Art und Menge sortiert und gesondert eingeschätzt.

Woran man es erkennt

  • Meccano-Kästen mit Anleitungen
  • Märklin-Metallbaukästen
  • Trix-Metallbaukästen
  • Elektromotoren und Uhrwerke zum Baukasten
  • Flugzeug- und Autobaukästen
  • Vernickelte Frühteile

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.