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Spielzeug, Puppen & Modellbahnen

Spielzeugdampfmaschinen

Stehende und liegende Dampfmaschinen mit Spiritusbrenner, Messingkessel und Antriebsmodellen aus deutscher Fertigung.

Die Spielzeugdampfmaschine war im späten 19. Jahrhundert technisches Lehrmittel und Statusobjekt zugleich. Märklin, Gebrüder Bing und die Nürnberger Firma Doll bauten Maschinen mit Messing- oder Kupferkessel, Wasserstandsglas, Sicherheitsventil und Dampfpfeife, geheizt mit Spiritus oder Trockenbrennstoff. Über Transmissionsriemen trieben sie Antriebsmodelle an: Schmiedehämmer, Schleifsteine, Pumpen und ganze Werkstätten aus Blech. Nach 1950 setzte Wilesco in Lüdenscheid die Tradition fort; viele Modelle dieser Firma werden bis heute gebaut. Die Kessel tragen häufig eingeschlagene Druckangaben oder Prüfzeichen.

Gesucht sind große Maschinen mit Fundamentplatte, originalen Schwungrädern und Brennern sowie vollständige Werkstattmodelle. Kessel mit Beulen oder späteren Lötstellen sollten nicht mehr unter Dampf gesetzt werden; für die Bewertung genügt der Augenschein. Grünspan an Messingteilen ist normal und spricht eher für Originalität als frisch poliertes Metall. Herstellerprägungen finden sich an Kessel oder Grundplatte. Zubehör wie Ölkännchen, Trichter und Ersatzdochte liegt oft noch im Karton und wird mitbewertet.

Woran man es erkennt

  • Märklin- und Bing-Dampfmaschinen
  • Doll-Maschinen aus Nürnberg
  • Antriebsmodelle und Werkstätten
  • Dampfwalzen und Lokomobile
  • Brenner, Schwungrad und Riemen im Original
  • Kartons mit Bildetikett

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.