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Antiquitäten Wien

Pendel-, Stand- & Tischuhren

Barocke Telleruhren

Wanduhren mit getriebener Messing- oder Silberplatte als Zifferblatt, aus Süddeutschland und Österreich.

Die Telleruhr ist eine Wanduhr des 17. und 18. Jahrhunderts, deren Zifferblatt auf einer großen, getriebenen Platte aus Messing, vergoldetem Kupfer oder Silber sitzt. Die Platte zeigt Akanthusranken, Blumen, Putten oder Engelsköpfe in barockem Relief. Das Werk liegt hinter der Platte, das kurze Pendel schwingt oft vor dem Zifferblatt oder an der Seite. Telleruhren wurden in Süddeutschland und Österreich gefertigt, in Augsburg ebenso wie in Wien und anderen österreichischen Städten, und hingen in Adels- und Bürgerhäusern sowie in Klöstern.

Telleruhren sind selten und werden einzeln bewertet. Für den Wert zählen Qualität der Treibarbeit, Material der Platte, Werk und Signatur. Viele Telleruhren wurden im 18. oder 19. Jahrhundert umgebaut, etwa mit einem neuen Pendel oder einem erneuerten Gangwerk; das notieren wir. Nachbauten des 19. und 20. Jahrhunderts erkennt man an maschinell gepressten Platten. Uhren aus Klöstern und Kirchen prüfen wir auf ihre Herkunft, bevor ein Angebot erfolgt.

Woran man es erkennt

  • Getriebene Platte mit Akanthus und Putten
  • Messing, Kupfer vergoldet, Silber
  • Kurzes Pendel vor dem Zifferblatt
  • Augsburg, Wien und österreichische Städte
  • Prüfung auf Umbauten und Nachbauten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.