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Pendel-, Stand- & Tischuhren

Reiseuhren und Pendulettes

Kleine Uhren mit Tragegriff und Glasscheiben, oft im Lederetui, aus französischer und Schweizer Fertigung.

Die französische Reiseuhr, auch Offiziersuhr oder Pendule de voyage genannt, entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts; Paul Garnier in Paris gilt als einer ihrer Wegbereiter. Typisch ist ein rechteckiges Messinggehäuse mit Glasscheiben an allen Seiten und einem Tragegriff, darin ein Werk mit Federantrieb und Plattformhemmung. Viele Uhren haben Schlagwerk, Repetition auf Knopfdruck oder einen Wecker. Für die Reise steckte man sie in ein Lederetui mit Schiebedeckel. Später fertigten auch Schweizer und deutsche Hersteller Reiseuhren.

Maßgeblich sind Werk, Gehäuse, Komplikationen und Vollständigkeit. Uhren mit Grande Sonnerie, die Stunden und Viertel selbsttätig schlägt, Emailpaneelen, Gravuren oder vergoldeten Gehäusen sind gesucht. Einfache Reiseuhren mit Gehwerk werden moderat bewertet. Gesprungene Scheiben, fehlende Schlüssel und abgeriebene Vergoldung sind häufig. Originale Etuis aus Leder mit Samtfutter erhöhen den Wert. Wir prüfen die Plattformhemmung und den Zustand von Schlag- und Weckwerk.

Woran man es erkennt

  • Pendule de voyage aus Paris
  • Messinggehäuse mit Glasscheiben
  • Repetition und Grande Sonnerie
  • Lederetuis mit Schiebedeckel
  • Plattformhemmung

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.