Drehpendeluhren unter Glassturz
Jahresuhren mit langsam drehendem Pendel, die mit einem Aufzug bis zu einem Jahr laufen.
Drehpendeluhren, auch 400-Tage-Uhren oder Jahresuhren genannt, laufen mit einem einzigen Aufzug bis zu einem Jahr. Ihr Pendel hängt an einer dünnen Torsionsfeder und dreht sich langsam hin und her, meist eine Scheibe oder ein Kranz aus vier Kugeln. Die Bauweise geht auf Patente des späten 19. Jahrhunderts zurück; in großen Mengen fertigten sie im 20. Jahrhundert Schwarzwälder Firmen wie Kieninger & Obergfell unter der Marke Kundo und J. Schatz & Söhne. Die Uhren stehen unter einem Glassturz auf einem Messing- oder Holzsockel.
Die meisten Drehpendeluhren sind Serienware der 1950er- bis 1970er-Jahre und werden moderat bewertet. Frühe Uhren aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, Modelle mit ungewöhnlichem Pendel oder Gehäuse und Uhren mit originalem Glassturz in gutem Zustand sind gefragter. Die Torsionsfeder ist empfindlich und reißt bei unsachgemäßem Transport. Wir kontrollieren Feder, Pendel und Werk. Fehlende oder gesprungene Glasstürze lassen sich ersetzen, mindern aber den Wert.
Woran man es erkennt
- Torsionsfeder und Drehpendel
- Laufzeit bis zu einem Jahr
- Kundo und Schatz
- Glassturz auf Sockel
- Empfindliche Feder beim Transport
Drehpendeluhren unter Glassturz verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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