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Bücher & Antiquariat

Pressendrucke und Vorzugsausgaben

Bibliophile Drucke von Privatpressen und nummerierte Vorzugsausgaben in kleiner Auflage.

Ende des 19. Jahrhunderts begann eine Bewegung, die das handwerklich gedruckte Buch erneuern wollte. William Morris gründete 1891 die Kelmscott Press, es folgten die Doves Press in London, in Deutschland die Cranach-Presse von Harry Graf Kessler, die Bremer Presse und die Ernst-Ludwig-Presse. Der Wiener Maler und Drucker Viktor Hammer betrieb eigene Handpressen und entwarf Schriften. Pressendrucke entstanden in kleinen Auflagen auf handgeschöpftem Papier, oft mit eigens geschnittenen Schriften, und wurden in Pergament oder Leder gebunden.

Pressendrucke und Vorzugsausgaben werden nach Presse, Titel, Auflagenhöhe, Nummer, Papier, Einband und Erhaltung bewertet. Exemplare auf Pergament, in Handeinbänden oder mit beigelegter Originalgrafik sind besonders gesucht. Die Nummer steht meist im Impressum. Wir prüfen Ausgabe und Vollständigkeit und unterscheiden Vorzugsausgaben von der einfachen Ausgabe desselben Titels, die oft deutlich geringer bewertet wird. Schuber, Schutzkassetten und beigelegte Prospekte gehören zur Ausgabe und sollten erhalten bleiben.

Woran man es erkennt

  • Kelmscott und Doves Press
  • Cranach-Presse und Bremer Presse
  • Drucke von Viktor Hammer
  • Nummerierte Vorzugsausgaben
  • Exemplare auf Pergament

Künstler & Entwerfer

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.