Kochbücher
Gedruckte und handschriftliche Kochbücher, von der Wiener Küche des Biedermeier bis zu den Rundfunkköchen der Zwischenkriegszeit.
Die Wiener Küche ist in Büchern gut dokumentiert. Im frühen 19. Jahrhundert erschienen Wiener Kochbücher von Anna Dorn, 1858 in Graz Katharina Pratos „Die Süddeutsche Küche“, die in zahlreichen Auflagen bis ins 20. Jahrhundert gedruckt wurde und als Standardwerk der österreichischen Küche gilt. In der Zwischenkriegszeit wurde Franz Ruhm durch Kochbücher und Radiosendungen bekannt. Daneben stehen Mehlspeisbücher, Konditoreibücher für Zuckerbäcker, Diätkochbücher, Einkochbücher und Lehrbücher für Haushaltungsschulen, oft mit Farbtafeln von Torten und Gebäck.
Ausschlaggebend sind Titel, Ausgabe, Seltenheit und Erhaltung. Frühe Auflagen und Kochbücher des 18. und frühen 19. Jahrhunderts sind gesucht, spätere Auflagen von Prato und anderen Standardwerken häufiger. Kochbücher sind oft stark benutzt, mit Fettflecken, Notizen und eingelegten Rezepten; das mindert den Wert eines gedruckten Buchs, kann aber für Sammler von Alltagsgeschichte interessant sein. Handschriftliche Rezeptsammlungen aus Wiener Familien bewerten wir eigens als Dokumente.
Woran man es erkennt
- Wiener Kochbücher von Anna Dorn
- Katharina Prato ab 1858
- Franz Ruhm
- Mehlspeis- und Konditoreibücher
- Handschriftliche Rezeptsammlungen
Kochbücher verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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