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Bücher & Antiquariat

Inkunabeln

Bücher und Einblattdrucke aus der Frühzeit des Buchdrucks, gedruckt vor dem Jahr 1501.

Als Inkunabeln, also Wiegendrucke, bezeichnet man alle Drucke, die vor dem 1. Jänner 1501 mit beweglichen Lettern hergestellt wurden. Nach Johannes Gutenbergs Bibeldruck in Mainz um 1455 verbreitete sich die Technik in wenigen Jahrzehnten über Europa; Venedig, Nürnberg, Augsburg, Basel, Straßburg und Köln wurden große Druckorte, auch in Wien wurde ab den 1480er-Jahren gedruckt. Bekannte Werke sind die Schedelsche Weltchronik von 1493 mit Holzschnitten aus der Werkstatt Michael Wolgemuts, Bibelausgaben, theologische, juristische und medizinische Texte sowie Klassikerausgaben.

Inkunabeln sind selten und werden einzeln bewertet. Ausschlaggebend sind Drucker, Werk, Vollständigkeit, Illustrationen, Kolorierung, Einband und Provenienz. Exemplare im zeitgenössischen Einband aus Holzdeckeln mit Leder und Schließen sind besonders gesucht. Wir bestimmen Inkunabeln über die großen Verzeichnisse, prüfen die Lagen auf Vollständigkeit und klären die Herkunft, denn viele Frühdrucke stammen aus Klosterbibliotheken. Auch einzelne Blätter aus Inkunabeln haben einen Sammlermarkt.

Woran man es erkennt

  • Drucke vor 1501
  • Schedelsche Weltchronik von 1493
  • Zeitgenössische Holzdeckeleinbände
  • Kolorierte Holzschnitte
  • Bestimmung über Inkunabelverzeichnisse
  • Herkunftsprüfung bei Klosterbeständen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.